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ine erklärende Plauderseite Von Hufen, Eiter und Bakterien.
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Viele Pferdebesitzer können sich nicht vorstellen, wie Bakterien und Pilze in den Huf ihres Pferdes kommen - aber dies ist das Natürlichste, was man sich vorstellen kann...
Das Pferd braucht einen besonderen Schutz gegen die überall vorhandenen Bakterien, weil das Pferd sein ganzes Leben lang 80 - 90% seiner Zeit auf dem Boden steht oder geht. Es setzt sich nicht. Es legt sich relativ wenig. Pferde(hufe) stehen mit Mikroorganismen ununterbrochen in Kontakt
Der Anteil des Hufhorns beträgt 10 % - aber es sind wichtige 10 %, denn es ist in erster Linie da, um die 90% restliches Gewebe zu schützen. In erster Linie zu schützen vor dem Eindringen von Bakterien. |
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Das bedeutet:
Ein Tag hat 24 Stunden. Davon steht das Pferd im Durchschnitt 20 Stunden mit seinen vier Hufen auf der Erde, also auf dem Boden. . IN der Erde und damit direkt UNTER den Pferdehufen wohnen unendlich viele der Kleinstlebewesen, die - wie alle anderen Lebewesen auch - von etwas leben müssen. . WAS GIBT ES LOGISCHERES, dass diese Mikroorganismen versuchen, dorthin zu gelangen, wo sie einen ausgezeichneten Nährboden finden?
Es ist somit ein ganz natürlicher Vorgang, dass sich rund um den Huf und an seiner Oberfläche Bakterien befinden und es ist ein unvermeidbarer Vorgang.
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Überlegen Sie mal... |
Stellen Sie sich vor, Sie müssen einen ziemlich schmutzigen See überqueren und das in einem sehr alten Ruderboot, in das langsam Wasser einläuft. Ihre Füsse stehen schon im Wasser, aber weil Sie rudern müssen, können Sie sie nicht rausziehen. Es ist ein sehr grosser See.
Was wird passieren?
Im Wasser sind Millionen unterschiedlichster Keime und ein paar darunter, die gefährlich sind. Ihre Füsse stehen mittendrinnen. Schuhe haben Sie auch keine. Fallen Sie jetzt tot um? Kaum.
1.Möglichkeit: Sie haben eine geradezu faszinierend gesunde Haut, keine Verletzungen, nicht einmal ein Risschen.
Die Bakterien werden Sie umschwirren und nachschauen, ob es nicht doch in Ihrer Haut eine Lücke gibt - aber das wars dann schon. Sie werden nach 15 Stunden Ruderbootfahrt unbeschadet aus dem Boot aussteigen. |
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Daraus folgt: |
Ein Pferd, dessen Füsse mit gesundem und ausreichendem Hufhorn geschützt sind, wird im Normalfall auch keine gravierenden Hufprobleme haben.Von der Natur her war es vorgesehen, dass das Hufhorn widerstandsfähig genug ist, um die Bakterien draussen zu halten. Dass dem so ist, zeigt allein die Tatsache, dass es der Spezies "Pferd" gelungen ist, dem gnadenlosen Selektionsprozess der Natur relativ gut überstanden.
Der Sinn des Hufhorns ist demnach in erster Linie darin zu sehen, dass es das darunterliegende Gewebe, die Knochen, Knorpeln, Sehnen, Gelenke usw. mit dem und auf dem das Pferd ja geht und das somit für die Spezies Pferd überlebenswichtig ist, vor dem zerstörendem Einfluss der Bakterien zu schützen,, weil diese die wahre Gefahr für das Pferd darstellen und es auch vernichten können
weil mit deren Eindringen ein Prozess ingang gesetzt wird, von dem die meisten Fachleute nicht einmal wissen, dass er überhaupt stattfindet - die, von aussen nun einmal nicht sichtbare Zersetzung des Hufgewebes. |
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Überlegen Sie mal... |
2.Möglichkeit
Sie waren gestern beim Fusspfleger. Der hat Ihnen alles Harthorn komplett weggeschnitten und die Nägel bis es fast geblutet hat. Einer von den ganz harten halt.
Rudernd, Ihre Füsse schön im Wasser, werden Sie feststellen, dass allein das Wasser Ihre noch verbliebene Haut - Ihr Schutzmantel - ausreicht, um das Gewebe zu schädigen, also ein äusserer Einfluss zuerst Ihre Hautqualität schwinden lässt und anschliessend ihre Unversehrtheit - es zeigen sich kleine Ritzer. Die Nägel quellen auf. Alles tut weh.
Das wars dann mit dem Traum, unbeschadet vom Ruderboot wieder runterzukommen. Entzündung, Eiterung, Nekrose (Absterben) - im schlimmsten Fall: Amputation
und zwar vom gesamten ZEHEN, weil der dann zur Gänze abgestorben ist.
Bakterienarbeit und Fusspflegerarbeit vom Feinsten. |
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Daraus folgt:
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Es ist von grundlegender Wichtigkeit zu wissen, dass das Hufhorn die Aufgabe hat, das Eindringen von Bakterien zu verhindern.
Wird das Hufhorn eines Pferdes verringert, vermindert oder weggenommen -
egal, ob professionell oder gepfuscht
dann haben Bakterien ungehinderten Zugang zu dem Gewebe, von dem viele "Fachleute" leider nicht wissen, dass es überhaupt da ist und setzen Zerstörungsprozesse ingang, die den Fachleuten leider auch unbekannt sein dürften. :
a) Eine wunderschön und höchst-UNI-Vet-MED-profimässig ausgeschnitttene "hohle" Wand die jetzt wenigstens nicht mehr hohl ist, da nicht mehr vorhanden....
b) Ein etwas viel weggeschnittener Strahlpolster und Hornstrahl . Ausführende: Mitglied der Barhuffraktion. Reiner Pfusch. Grob fahrlässig. |
Man kann daraus schlüssig ableiten
dass aktuelle Schäden in dem Teil des Pferdes, der mit dem Boden in ununterbrochenem Kontakt steht, und das ist das Ende seines Fusses
unter welchen Namen diese immer auch laufen
Hufrollenentzündung, Strahlbeinauflösung, Hufgelenksentzündung, Zwanghuf, Ballenfäule, Hufkrebs etc.etc
1.) nie nur eine "Hufkrankheit" umfassen & 2.) immer von Eiterprozessen begleitet werden,
die,
wenn sie nicht durch Entfernen des Eiters gestoppt werden können,
Schritt für Schritt und Stück für Stück auf die angrenzenden Gewebe übergreifen
und schließlich den Fuss ganz zerstören können und somit das Pferd.
.
Wie ist es möglich. wo liegt der Grund und warum ist es möglich,
dass Fachleute konsequent diese Vorgänge in den Hufen ignorieren
Eiter als persönliche Beleidigung betrachten & konsequent nur von "einem" Hufschaden ausgehen, also den Zusammenhang nicht mehr sehen? |
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Überlegen Sie mal... |
Und dann gibts die Über-Möglichkeit:
Mit in Ihrem Ruderboot sitzt ein Arzt, der Ihnen interessiert beim Rudern zuschaut und feststellt, dass Ihnen unbedingt Ihr Zehennagel gezogen werden muss. Wird sofortt gemacht, höchst steril verbunden und SIE - SE müssen sofort weiterrudern und Ihre Beine hängen immer noch im Wasser, aus dem sich die Mikroorganismen sicher nicht entfernt haben
Der Arzt verschwindet wieder vom Boot - und Sie müssen weiter rudern mit den Füssen im Wasser. . Es wird Ihnen in relativ kurzer Zeit diese böse Zehe abfallen, das Gewebe absterben |
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Daraus folgt:
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Zulässig ist auch die Schlussfolgerung,
dass das Entfernen von Hufhorn oder Operationen am Huf
immer
Folgeschäden durch Bakterien nach sich ziehen in Form von Eiterung und Gewebsauflösung und zwar über Jahre
weil das Pferd auch NACH dem fachlichen Eingriff oder der Bearbeitung immer noch auf seinen Hufen
auf der Erde steht, in der sich immer noch Bakterien befinden,
die sich auf direktem Weg durch das nunmehr schön geöffnete Tor in den Huf bzw. zur Weiterarbeit an der Gewebszerstörung begeben.
Es ist mehr als wahrscheinlich, dass von veterinärmedizinischer Sicht aus in relativ kurzer Zeit wieder eine Operation durchgeführt werden "muss", so lange es das Pferd halt durchhält.
Oder der Besitzer.
Einer der wichtigsten Ratschläge, die ich Ihnen geben kann, ist |
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Es ist ein Treppenwitz der Geschichte: vor 150 Jahren wusste "die" Fachwelt noch nicht viel über Mikroorganismen, aber fast alles über das Pferd. Heute weiss "die" Fachwelt so viel über Bakterien & Co - aber kaum noch etwas vom Pferd samt seinen Hufen. Damals konnte man den Zusammenhang nicht herstellen und heute kann man es wieder nicht - nur die Unbekannten in der Gleichung haben gewechselt - aber etwas dagegen unternehmen konnte man vor 150 Jahren nicht - und kann es heute immer noch nicht |
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es sich zur Gewohnheit zu machen, zur automatischen Gewohnheit, wenn man den Huf seines Pferdes anschaut, sozusagen den Sichtschutz "Horn" im geistigen Auge wegzuziehen, um sich den grundsätzlichen anatomischen Bau des Hufes immer vor Augen zu halten und damit den Zusammenhang zwischen Hufhorn und Hufgewebe immer im Auge zu behalten.
Sie haben dadurch einen Grundschutz gegen Beeinflussungsversuche jeglicher Seite |
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Es ist nicht zu ändern: zersetztes Gewebe ist zersetzes Gewebe und zersetzes Gewebe ersetzen, kann nur der Organismus "Pferd" selbst - und ich kann nichts anderes machen, als wieder darauf hinzuweisen, dass in so einem Fall NUR die Natur da helfend eingreifen kann, deren Kräfte gebündelt sind in den
ECUS und nur dort
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