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in Fallbeispiel: Warum man in eine HUFSOHLE prinzipiell keine Löcher schneidet |
Zu diesem Thema
finden Sie noch: u.a.: |
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Horn ist ein organisches Gebilde, im Gegensatz zu einem Stein, der anorganisches Gebilde ist. Alles organische Gebilde kann von Bakterien zersetzt werden, gleichgültig, ob der dazugehörende Organismus (in unserem Fall das Pferd) lebt oder nicht lebt. Es ist ein völlig natürlicher Vorgang, dessen Beginn nur davon abhängt, ob diese Kleinstlebewesen - seien es Bakterien, seien es Pilze - irgendeine Möglichkeit finden, mit ihrer Arbeit zu beginnen.
Hufhorn - auf der anderen Seite wieder ist zwar scheinbar hart, aber dennoch ein natürliches Produkt, da von der Deckhaut des Pferdes gebildet und da in ständigem Kontakt, direkt oder indirekt, mit dem, das wir Menschen "Boden" nennen, naturgemäss allen Einflüssen - Feuchtigkeit, Trockenheit, Mikroben ausgesetzt. Und als ob das nicht genug wäre, muss sich der Mensch da auch noch betätigen. Zum Schaden des Pferdes.
Ausgangssituation:
5 Wochen später
ging das Pferd erneut lahm. Originalzitat aus dem Schreiben der Besitzerin.
Der Vollblütler lahmte. Was tut der liebende Pferdebesitzer? Er ruft den Tierarzt. Was tut ein Tierarzt?
In diesem Falle hat der Tierarzt anscheinend etwas gesucht und etwas geöffnet. Geöffnet wurde das Pferd und gesucht wurde offensichtlich ein "Hufgeschwür"....
Zuerst ein wenig. Da wars nicht. Dann gings in die Breite. Da wars auch nicht. Und dann gings in die Tiefe - Und dort war es aber auch nicht.
WAS
NACH DER SUCHE DA WAR, war 1.) eine kräftige Entzündung der gequälten Huflederhaut mit dunklen eingebluteten Stellen 2.)und eine klaffende VERLETZUNG und damit 3.)eine traumhaft schöne Eingangstür für die im Boden immer vorhandenen Mikroorganismen
Die erste Aufnahme entstand Mitte Februar 2000 nach der fachlichen Hufgeschwür-Suchaktion und vor dem Einsatz der ECUS-Öle. |
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Die "Nachher"-Aufnahme wurde nach 6 Wochen Anwendung eines speziell gemischten ECUS-Öles gemacht:
wobei die Anwendung in einem die ersten Tage 3 x täglichen, dann in einem 1 x täglichen Einstreichen bestand. und es wurde mit dem WICKEL gearbeitet.
Das Resultat: |
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Über den WICKEL
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(eindeutig ersichtbar aus dem VORHER-Foto und eindeutig nachvollziehbar aus dem angeführten Schreiben der Besitzerin)
Vollblütler haben schlechte Hufe. Sie haben i.d.R. instabile Hornwände und dadurch in den meisten Fällen eine flache Sohle. Sie haben zu wenig Sohlenhorn. Je adeliger, umso schlechtere Hufe - Adel verpflichtet eben. Wird ein Vollblütler viel geritten, braucht er ein Hufeisen.
Bei Betrachtung des ersten Bildes springt dem Betrachter die Tatsache ins Auge, dass das Hufbein aufgrund des instabilen Hufhorns sich bereits gesenkt hat - schon VOR der "Erstbehandlung" durch den Tierarzt; die Sohle ist nicht mehr nach innen gewölbt, sondern - erkennbar an der Wölbung neben dem Strahl - nach aussen. Senkt sich das Hufbein, verringert sich der Abstand zwischen der Huflederhaut samt den in ihr verlaufenden Nerven UND dem Erdboden - ein logisch nachvollziehbarer Vorgang.
Es kommt zu einer Quetschung der Hufsohlenlederhaut - die Verfärbung der Hufsohle ist nicht zu übersehen. Diese Verfärbungen entsehen durch Einblutungen von den Äderchen der gut durchbluteten Sohlenlederhaut. Eine Quetschung im Sohlenbereich führt zu einer Huflederhautentzündung.
Ein Pferd mit einer Huflederhautentzündung lahmt. Warum?
Entzündungen sind mit vermehrter Durchblutung verbunden. Durch den Bau des Hufes ist aber kein Platz da, der es den übervollen Blutgefässen ermöglicht, sich dementsprechend auszudehnen, wie es automatisch im Bereich der normalen Haut erfolgt. Es kommt daher zu einem Druckschmerz, der - je nach Entzündungsheftigkeit - ziemlich gross sein kann. Da ein Hufgeschwür zu suchen, ist ein absoluter Nonsens.
Wie die Besitzerin des Pferdes schreibt..."wurden im Herbst beide VH geöffnet" -
Sie werden in jedem seriösen klassischen Buch über Pferde und/oder über deren Füsse den ausdrücklichen Hinweis finden,
weil im Boden, auf dem das Pferd nun einmal steht, immer Bakterien sind und weil diese Bakterien IMMER solche Löcher nutzen, um INS Pferd zu kommen. Es kommt unweigerlich zu Entzündungen und Infektionenen - so gut verbinden kann man den Huf nicht.
Mit anderen Worten: Der Tierarzt hat die Vereiterung verursacht, indem er sie ermöglicht hat, indem er dem Pferd völlig unnötigerweise eine massive Wunde zugefügt hat, durch die selbstverständlich Bakterien sofort IN DEN KÖRPER des Pferdes eingedrungen sind Von den dem Pferde zugefügten Schmerzen und den vom PB eingeforderten Honoraren ganz zu schweigen.
FAZIT: Ein geradezu klassisches Beispiel. Nicht jede Entzündung muss in eine Eiterung ausarten - aber jede Entzündung im Huf, bei der das schützende Hufhorn "operativ" weggeschnitten wird, wird in Eiterung übergehen. Wird das auf diese Art und Weise gemacht, dann kann man auch mit 90%iger Wahrscheinlichkeit mit einer Zerstörung des Hufbeins rechnen, da durch diese - nicht notwendige - Verletzung dessen Knochenhaut zerstört wurde und damit die Versorgung des Knochens mit den notwendigen Nährstoffen nicht mehr gewährleistet ist.
Die Besitzerin dieses Pferdes konnte nicht nur den im Moment sichtbaren Schaden an der Sohle durch den Einsatz eines speziell auf dieses Problem hin hergestellten
ECUS® Produktes
beheben, sondern auch vermeiden, dass sich das Hufbein nach und nach auflöst.
Nachsatz: Eine Quetschung oder Prellung im Bereich der Hufsohle nannte man bis vor einigen Jahren eine Steingalle. Das Öffnen einer solche Stelle an der Hufsohle wurde gesetzlich insofern so bestraft, dass es nicht als "Kunstfehler" bezeichnet wurde und dadurch durch die Haftpflichtversicherung, die ja ein jeder Fachmann haben muss, abgedeckt wurde, sondern als absichtliche Sachbeschädigung. Den entstandenen Schaden musste der jeweilige "Fachmann" selbst bezahlen. |
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Über Bakterien im Huf .. .
Über Eiter im Huf . .. . . . . . . . . . . . . . . . Ein wenig Hufanatomie
. . . . . Lederhaut = Beinhaut Aber weiss man das auch? .
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