Hufgeschwür. Hufabszess. Darf man dem Pferd ein Loch in die Sohle schneiden?

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in Fallbeispiel:

Warum man in eine HUFSOHLE

prinzipiell keine Löcher schneidet

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Horn ist ein organisches Gebilde, im Gegensatz zu einem Stein, der anorganisches Gebilde ist. Alles organische Gebilde kann von Bakterien zersetzt werden, gleichgültig, ob der dazugehörende Organismus (in unserem Fall das Pferd) lebt oder nicht lebt. Es ist ein völlig natürlicher Vorgang, dessen Beginn nur davon abhängt, ob diese Kleinstlebewesen - seien es Bakterien, seien es Pilze -  irgendeine Möglichkeit finden, mit ihrer Arbeit zu beginnen.

 

Hufhorn - auf der anderen Seite wieder ist zwar scheinbar hart, aber dennoch ein natürliches Produkt, da von der Deckhaut des Pferdes gebildet und da in ständigem Kontakt, direkt oder indirekt, mit dem, das wir Menschen "Boden" nennen, naturgemäss allen Einflüssen - Feuchtigkeit, Trockenheit, Mikroben ausgesetzt. Und als ob das nicht genug wäre, muss sich der Mensch da auch noch betätigen.

Zum Schaden des Pferdes.

 

 

Ausgangssituation:


"Meinem Vollblüter wurden aufgrund der Diagnose "verschleppter Hufabszess" im Herbst beide Vorderhufe großflächig geöffnet. Es dauerte mehrere Wochen, bis der Huf so rausgewachsen war, daß das Pferd ohne Verband gehen konnte.

5 Wochen später ging das Pferd erneut lahm.
Es war nämlich doch kein verschleppter Hufabszess (...)"

Originalzitat aus dem Schreiben der Besitzerin.

 

Der Vollblütler lahmte. Was tut der liebende Pferdebesitzer? Er ruft den Tierarzt. Was tut ein Tierarzt?

 

In diesem Falle hat der Tierarzt anscheinend etwas gesucht und etwas geöffnet. Geöffnet wurde das Pferd und gesucht wurde offensichtlich ein "Hufgeschwür"....

Zuerst ein wenig.

                 Da wars nicht.

Dann gings in die Breite.

                           Da wars auch nicht.

Und dann gings in die Tiefe -

                                         Und dort war  es aber auch nicht.

WAS  

 

NACH DER SUCHE DA WAR,

war 1.) eine kräftige Entzündung der gequälten Huflederhaut mit dunklen eingebluteten Stellen

2.)und eine klaffende VERLETZUNG und damit

3.)eine traumhaft schöne Eingangstür für die im Boden immer vorhandenen Mikroorganismen

 

 

Die erste Aufnahme entstand Mitte Februar 2000 nach der fachlichen Hufgeschwür-Suchaktion und vor dem Einsatz der ECUS-Öle.

 

 

 

 

 

nach 6 Wochen

Die "Nachher"-Aufnahme wurde nach

6 Wochen Anwendung eines speziell gemischten

ECUS-Öles gemacht:

wobei die Anwendung in einem  die ersten Tage 3 x täglichen,

dann in einem 1 x täglichen Einstreichen bestand.

und

es wurde mit dem WICKEL gearbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

Das Resultat:
"(...)dreimal täglich aufgetragen war das Pferd bereits nach 5 Tagen lahmfrei. Am 7. Tag wurde er
wieder im Schritt geritten (...)"

Originalzitat aus dem, den Fotos beigelegten Begleittext von der Besitzerin.

Über den WICKEL

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Der TATBESTAND

(eindeutig ersichtbar aus dem VORHER-Foto und

eindeutig nachvollziehbar aus dem angeführten Schreiben der Besitzerin)

 

Vollblütler haben schlechte Hufe. Sie haben i.d.R. instabile Hornwände und dadurch in den meisten Fällen eine flache Sohle. Sie haben zu wenig Sohlenhorn.

Je adeliger, umso schlechtere Hufe - Adel verpflichtet eben.

Wird ein Vollblütler viel geritten, braucht er ein Hufeisen.

 

Bei Betrachtung des ersten Bildes springt dem Betrachter die Tatsache ins Auge, dass das Hufbein aufgrund des instabilen Hufhorns sich bereits gesenkt hat - schon VOR der "Erstbehandlung" durch den Tierarzt; die Sohle ist nicht mehr nach innen gewölbt, sondern - erkennbar an der Wölbung neben dem Strahl - nach aussen.  Senkt sich das Hufbein, verringert sich der Abstand zwischen der Huflederhaut samt den in ihr verlaufenden Nerven UND dem Erdboden - ein logisch nachvollziehbarer Vorgang.

 

Es kommt zu einer Quetschung der Hufsohlenlederhaut - die Verfärbung der Hufsohle ist nicht zu übersehen. Diese Verfärbungen entsehen durch Einblutungen von den Äderchen der gut durchbluteten Sohlenlederhaut. Eine Quetschung im Sohlenbereich führt zu einer Huflederhautentzündung.

 

Ein Pferd mit einer Huflederhautentzündung lahmt. Warum?

 

Entzündungen sind mit vermehrter Durchblutung verbunden. Durch den Bau des Hufes ist aber kein Platz  da, der es den übervollen Blutgefässen ermöglicht, sich dementsprechend auszudehnen, wie es automatisch im Bereich der normalen Haut erfolgt. Es kommt daher zu einem Druckschmerz, der - je nach Entzündungsheftigkeit - ziemlich gross sein kann. Da ein Hufgeschwür zu suchen, ist ein absoluter Nonsens.

 

Wie die Besitzerin des Pferdes schreibt..."wurden im Herbst beide VH geöffnet" -

Sie werden in jedem seriösen klassischen Buch über Pferde und/oder über deren Füsse

den ausdrücklichen Hinweis finden,

dass es unter allen Umständen zu vermeiden ist, solche Stellen in Hufsohlen "aufzuschneiden"

weil im Boden, auf dem das Pferd nun einmal steht, immer Bakterien sind

und

weil diese Bakterien IMMER solche Löcher nutzen, um INS Pferd zu kommen.

Es kommt unweigerlich zu Entzündungen und Infektionenen - so gut verbinden kann man den Huf nicht.

 

Mit anderen Worten:

Der Tierarzt hat die Vereiterung verursacht, indem er sie ermöglicht hat,

indem er dem Pferd völlig unnötigerweise eine massive Wunde zugefügt hat,

durch die selbstverständlich Bakterien sofort IN DEN KÖRPER des Pferdes eingedrungen sind

Von den dem Pferde zugefügten Schmerzen und den vom PB eingeforderten Honoraren ganz zu schweigen.

 

FAZIT:

Ein geradezu klassisches Beispiel.

Nicht jede Entzündung muss in eine Eiterung ausarten - aber jede Entzündung im Huf,

bei der das schützende Hufhorn "operativ" weggeschnitten wird, wird in Eiterung übergehen.

Wird das auf diese Art und Weise gemacht, dann kann man auch mit 90%iger Wahrscheinlichkeit mit

einer Zerstörung des Hufbeins rechnen, da durch diese - nicht notwendige - Verletzung dessen Knochenhaut

zerstört wurde und damit die Versorgung des Knochens mit den notwendigen Nährstoffen nicht mehr gewährleistet ist.

 

Die Besitzerin dieses Pferdes konnte nicht nur den im Moment sichtbaren Schaden an der Sohle

durch den Einsatz eines speziell auf dieses Problem hin hergestellten

 

ECUS® Produktes

 

beheben, sondern auch vermeiden, dass sich das Hufbein nach und nach auflöst.

 

Nachsatz:

Eine Quetschung oder Prellung im Bereich der Hufsohle nannte man bis vor einigen Jahren eine Steingalle. Das Öffnen einer solche Stelle an der Hufsohle wurde gesetzlich insofern so bestraft, dass es nicht als "Kunstfehler" bezeichnet wurde und dadurch durch die Haftpflichtversicherung, die ja ein jeder Fachmann haben muss, abgedeckt wurde, sondern als absichtliche Sachbeschädigung. Den entstandenen Schaden musste der jeweilige "Fachmann" selbst bezahlen.

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Über  Bakterien im Huf

Bakterien im Huf - auf die DAuer tödlich.

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Über Eiter im Huf

und über die Unmöglichkeit, dass Fachleute diesen herausbekommen.

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Ein wenig

Hufanatomie

Zu wissen, wie es IM Huf aussieht, kann viel nutzen

 

 

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Lederhaut  = Beinhaut

Aber weiss man das auch?

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.Wissen Fachleute eigentlich, WAS sie da machen???

 

 

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