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STRAHLFÄULE & HUFROLLE Kein gutes Gespann |
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vorher/nachher |
Wer bringt schon eine Hufrollenentzündung mit einer immer wiederkehrenden Strahlfäule in Verbindung?
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Vielleicht (bzw. sicher) finden Sie, dass nachfolgende Darstellung ein wenig zu viele Pfeile aufweist - aber ich bitte Sie, sie sich trotzdem anzuschauen, weil sie eigentlich sehr wichtig ist. Es betrifft ein Phänomen, das im Bewusstsein von Pferdemenschen nicht verankert ist - bei all der Spezialisierung kein Wunder. Es geht um die Frage, was zerstören Mikroorganismen jenseits der Lederhaut und um die Frage, ob Ihr Pferd bereits den Keim zu seiner späteren Unbrauchbarkeit in sich trägt. Ein hartes Thema, gerechtfertigt durch den Umstand, dass Sie Ihr Pferd bis ans natürliche Ende seiner Tage nutzen und lieben können, wenn Sie den Schaden rechtzeitig erkennen und ihn ernst genug nehmen, um ihn RICHTIG zu bekämpfen. |
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Viele Pferde haben Strahlfäule und werden uralt, viele Pferde aber haben Strahlfäule und werden eindeutig nicht uralt - woran kann dies liegen?
Zur Erinnerung: Die Lederhaut hat zwei Hauptaufgaben (und noch viele andere mehr natürlich) und das sind 1.)die Produktion der schützenden Deckhaut (Horn, Oberhaut, Haare) und 2.)als Verbindung zwischen Oberhaut, sich selbst und der Unterhaut (dem Zell- und Bindegewebe) zu agieren.
Anders ausgedrückt: Die Lederhaut bildet eine Grenze. Alles was "unter" ihr ist, ist Teil des lebenden Körpers mit Zutritt zu den Organen, zum Blutkreislauf, zum Lymphsystem, zu den Nerven etc.etc. - alles was "über" ihr ist, ist eine Art Aussenmauer, ein abwehrende, nerven- und blutlose Hülle, von der Lederhaut erzeugt, um zu schützen.
Betrachten Sie bitte den Körper Ihres Pferdes - und auch Ihren eigenen - kurzfristig als eine Burg. Eine schöne Burg natürlich, mit einer soliden Mauer als Schutz gegen angreifende Feinde (die es ja immer und überall gibt). Wird an der Aussenmauer ein Stein ausgebrochen, dann betrifft dies zwar die Standfestigkeit der Mauer, für die dahinterliegende Burg bedeutet dies direkt nichts - ausser einer Schwächung des Aussenschutzes. Die Burg wird verwundbarer, ist aber nicht verwundet.
Wenn jedoch der Feind und Angreifer die MAUER durchbricht - dann ist er IN der Burg und das Gemetzel kann beginnen.
Wann Strahlfäule nur Strahlfäule ist: Um zum Huf zurückzukehren: solange die Bakterien nur am Strahlhorn knabbern - heftig oder weniger heftig - solange betrifft es nicht direkt die Gesundheit des Pferdes. DANN ist Strahlfäule - Strahlfäule eben. Der Hornstrahl ist ein organisches, natürliches Gebilde wie das andere Hufhorn auch und steht als solches naturgemäss auf der Bakterien-Speisekarte. Bakterienzersetzung des Strahlhorns ist eine völlig natürliche Sache. Die Umstände, unter denen sie besonders gerne auftritt werden im Text über die "normale Strahlfäule" relativ genau erörtert.
Wann Strahlfäule keine Strahlfäule mehr ist: Auch Bakterien unterliegen dem Gesetz, von Gutem niemals genug haben zu können - und haben nicht die geringste Absicht, freiwillig mit ihrer Arbeit aufzuhören - wenn sie fleissig genug waren dann fällt die Mauer. Der Feind ist im Inneren. Ist er im Pferdekörper, entzieht er sich dem "Zugriff des Fachmanns". Schneidet jener auch noch fest herum, wird das Loch in der Schutzmauer nur immer grösser und grösser.... Dieses Bild zeigt einen Huf, bei dem die Grenze bereits weit überschritten wurde: |
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Dieser Huf ist ein wunderbares Beispiel für die Arbeitswut von Bakterien. Sie haben bereits das gesamte Strahlhorn weggefressen, sie haben bereits die das Strahlhorn erzeugende Lederhaut zerstört - jetzt, also im Moment der Aufnahme sind sie gerade dabei, den zellig-elastischen Untergrund des nicht mehr vorhandenen Hornstrahls (Zellstrahl - für die, die es genau wissen wollen) - das ist dieses weisse durchscheinende Gewebe zu zerstören und die Sohle haben sie auch bereits in Arbeit.
ES HANDELT SICH HIER UM EINE MUTIERTE STRAHLFÄULE
Diese exzessive Fäule fällt nicht von den Bäumen, sie ist die Folge einer "Rehe"Behandlung in Form eines Gipses, ein Fehler, der häufig gemacht wird.
Bei diesem Huf hatten die Bakterien ja vielleicht auch die Absicht, diesen oder jenen zerstörenden Weg zu gehen, aber es ist halt Absicht geblieben: |
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weil in diesem Fall das ECUS - Öl "INTENSIVBEKÄMPFUNG der Strahlfäule XX" eingesetzt wurde.
Die bereits vorhandenen Bakterien wurden liquidiert, ein neuer Bakterieneinfall wurde durch das Produkt verhindert, die Regeneration der Lederhaut wurde unterstützt, Entzündungsherde wurden abgebaut.
Der Wiederaufbau ist nicht in ein paar Tagen erfolgt, es hat 8 Wochen gedauert, bis der Huf als regeneriert angesehen werden konnte.
Noch eine Anmerkung: Rehe hatte das Pferd nicht. Weder vorher noch nachher. Wozu das Pferd eingegipst worden war, entzieht sich bis heute meiner Kenntnis. |
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--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wenn Strahlfäule keine Strahlfäule mehr ist - DANN IST STRAHLFÄULE MEHR ALS NUR STRAHLFÄULE
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Was hat denn eine Strahlfäule mit einer Hufrollenentzündung zu tun? Eine tief gehende Strahlfäule hat stets einen Entzündungsprozess der Strahllederhaut zur Folge und Entzündungsprozesse, bei denen Bakterien mitspielen, pflegen sich auszubreiten. In alle Richtungen. Im Zusammenhang mit eben Gesagtem bedeutet das, dass der Prozess auf die Beugesehne übergreift. Der Strahl fault in der Zwischenzeit munter weiter. Die Beugesehne hält dem Eiter nicht lange stand und beginnt sich aufzufasern, vorher jedoch fressen sich die Bakterien durch deren Sehnenscheide - die klassische Ausgangssituation der im Normalfall unheilbar geltenden Hufrollenentzündung.
Ich bin schon des öfteren über diverse Foreneinträge gestolpert, in denen eine weisse Substanz im verfaulten Strahl als völlig ungefährlich und als "Schmodder" abgetan wurde. Ich habe mich auch - ehrlich gesagt - ein wenig gewundert, warum sich niemand von den sogenannten "Foren-Huf-Fachleuten" findet, der diese gefährlich falsche Einschätzung korrigiert. Hat sich aber niemand gefunden. Diese weisse eher klebrige Substanz ist ein Alarmsignal!
Diese Substanz ist der Inhalt des Schleimbeutels der Hufbeinbeugesehne und/oder der Inhalt der Hufgelenkskapsel. Diese Substanz ist ein eindeutiger Hinweis, dass der Zersetzungsprozess bereits auf die Hufbeinbeugesehne und auf das Knorpelgewebe des Hufgelenks übergegriffen hat. Haben die Sehnen keine "Gleitmittel" mehr, werden sie beginnen aufzufasern. Zersetzt sich die Zwischenlage der Knochen (des Hufbeins, Strahlbeins, Kronbeins), dann kann das Gelenk nicht mehr schmerzfrei funktionieren. Das Pferd beginnt ab und an kurzfristig zu lahmen, dann geht es wieder, dann lahmt es stärker, dann hört es wieder damit auf, dann beginnt es sich zu weigern, enge Wendungen zu machen - dann geht es überhaupt nicht mehr.
Dann kommt der Tierarzt und diagnostiziert "Hufrolle" oder "Hufgelenksentzündung" oder irgendetwas in dieser Richtung. Das Problem liegt darin, dass die "Diagnose" anhand eines Röntgenbildes erst dann gestellt werden kann, wenn sich der Knochen des Strahlbeins bereits zersetzt (Aussagefähigkeit von Röntgenbildern wird noch aufgezeigt werden)hat. Die Hufbeinbeugesehne ist i.d.R. schon lange vorher im Zerfaserungsprozess.
Wenn Ihnen gesagt wird, das Pferd leide an "Hufpilz" und Sie sollten eine Laboruntersuchung vornehmen lassen, um welchen merkwürdigen Pilz es sich da handelt (es wird sich sicher einer finden), dann lassen Sie auch gleich diese Strahlmilch untersuchen. Die besteht fast nur aus Eiweiss. Das müsste ein Labor ja feststellen können.
Nochmals die Frage: Wer bringt schon eine Hufrollenentzündung mit einer immer wiederkehrenden Strahlfäule in Verbindung? Ihr TA wahrscheinlich nicht. Ihr Huffachmann wahrscheinlich nicht. Es liegt demnach an Ihnen...
Jeder, der Ihrem Pferd schadet, kann als Feind bezeichnet werden, der zum Nachteil der Gesundheit Ihres Pferdes arbeitet´- der eine zersetzt, der andere schneidet die Löcher - wo bitte ist denn schlussendlich der Unterschied? Feinde muss man aber erkennen, um sie bekämpfen zu können und bei den Hufen, da sind mehrere Gruppen am Werk.
Eine tiefe Strahlfäule richtig bekämpfen - das kann man nur mit der
ECUS - INTENSIVBEKÄMPFUNG der Strahlfäule XX
die auch die am weitesten vorgedrungenen Bakterien neutralisiert und deren Inhaltsstoffee dem Organismus helfen, das zerstörte Gewebe wieder aufzubauen - und nicht zerstören. Wie eben die anderen ECUS-Produkte auch.
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