Erfahrungsbericht Nr. 1:

Hufgeschwür - Operation - nochmalige Operation - und dann:

An
Mag.Herta Haerpfer-Horn


Ich möchte Ihnen vielmals danken!! Ohne Sie hätte mein Pferd Windus das Jahr 2003 nicht überlebt.
Hier stelle ich kurz den Krankheitsverlauf dar und wie man (was ich leider erst viel zu spät erfahren habe) seinem Pferd viele Schmerzen ersparen kann.


Windus war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt. Er steht als Rentner im Offenstall im Bergischen.
Am 2 1.02.2003 ging Windus ziemlich plötzlich sehr stark vorne rechts lahm.
Ich verständigte sofort den Tierarzt: Diagnose Hufgeschwür
Aufgrund der Schmerzen wehrte sich Windus stark, unter Sedierung wurde ihm ein
Hufangußverband angelegt und er bekam Medikamente. Die nächsten Tage g i den
Verband mit Rivanol an, wie mir der Tierarzt dies empfohlen hatte. Sein Zustand besserte
sich nicht.


Am 24.02.2003 ließ ich den Huf von unten, durch meinen Schmied, ca. Findernagelgroß aufschneiden. Zu diesem Zeitpunkt war das Geschwür jedoch schon am Krönrand aufgebrochen und Eiter floß heraus. Danach wechselte ich alle zwei Tage den Hufverband und machte Rivanolaufgüsse. Zunächst trat auch eine wesentliche Besserung ein, doch dann verschlimmerte sich Windus Zustand wieder.


Am 08.03.2003 lotste ich meinem alten Tierarzt aus Köln ins Bergische, da mit dem dortigen Tierarzt aufgrund der heftigen Gegenwehr von Windus eine Behandlung nicht möglich war. Mit meinem alten Tierarzt konnte ich ihn behandeln. Windus bekam bis zum 17.03.2003 täglich Antibiotikum. Mein Schmied schnitt den Huf von unten noch etwas weiter au Die Lahmheit war wesentlich besser, doch an der Stelle wo der Kronrand aufgeplatzt war wuchs wildes Fleisch.


Am 18.03.2003 stand Windus plötzlich auf 3 Beinen. Ich rief die Klinik an und fuhr noch am selben Tag dorthin. Er blieb dort bis zum 11.04.2003.

 Über den gesamten Zeitraum bekam er Phenylbutazon-Gel und später Equipalazone. Die Außenwand des Hufes wurde ab der Stelle, wo der Kronrand aufgeplatzt war bis nach unten in einem Spalt abgetragen, bis zur Huflederhaut. Diese Offnung wurde erst in der Klinik danach durch mich mit Wasserstoffperoxid 30prozentig und Alkoholjodlösung behandelt. Die Hufverbände wurden alle 3 Tage gewechselt. Windus bekam ein Spezialeisen und in die Außenwand wurde ein Metailverstärkung geschraubt, um die sich bewegenden Hufwände zu stabilisieren. Ich stellte ihn in eine Box in meinen alten Stall nach Köln, da er mit den Hufverbänden und dem Spezialeisen nicht auf die Wiese konnte

.
Am 07.05.2003 war der offene Teil des Hufes ganz trocken und ich hoffte das Windus endlich gesund würde und er zurück in den Laufstall könne.


Am 16.05.2003 fuhr ich mit Windus zur Nachkontrolle und zum Schmied in die Klinik. Er ging noch immer deutlich lahm, jedoch ging der Tierarzt davon aus, dass diese Lahmheit von seiner (noch zu aktiven Zeit diagnostizierten) Hufrollenentzündung käme und er durch die Boxenhaltung nun einen Arthroseschub bekommen habe.


Am 19.05.2003 lahmte Windus plötzlich wieder sehr stark und das rechte Vorderbein schwoll stark an.


Am 2 1.05.2003 platze der Kronrand erneut an der selben Stelle auf über dem bereits nachgewachsenen Horn mit deutlichen Eiteraustritt. Ich brachte ihn wieder direkt in die Klinik. Dort blieb er bis zum 17.06.2003.
In der Klinik wurde die Außenwand erneut, vom Kronrand aus, in einem breiteren Spalt bis nach unten abgetragen (in die Öffnung passten drei aufgerollte Mullbinden) In das Hufeisen wurde eine Platte eingeschweißt. Zwischen der Platte und dem Eisen befand sich Silikon, da Windus nicht mehr auf der Außenwand laufen könnte, söndern auf dem Sttahl laufen musste, da die restliche Wand sein Gewicht nicht gehalten hätte.
Er bekam dort wieder Phenylbutazon-Gel / Equipalazone. Alle drei Tage wurde der Verband gewechselt und der offene Huf mit Wasserstoff 3Oprozenti.g / alkoholische Jodlösung behandelt. Dies verursachte jedes mal Schmerzen fflr Windus.
Am 14.07.2003 fuhr ich wieder zur Nachuntersuchung in die Klinik. Windus ging immer noch lahm.
Mittlerweile war sein ganzes Immunsystem geschwächt. Er war sehr matt, sehr dünn und flug an Zu husten. Den Sommer über war es fast die ganze Zeit 40 Grad.

Ich steckte in einem Teufelskreis, da der Huf eine offene fleischige Wunde war, welche ich verbinden musste, aber durch die Verbände die Bakterien sich erst recht wieder vermehrten.
Da Windus Körper auf keine Medikamente mehr reagierte, rief ich am 18.07.2003 meine Heilpraktikerin, um Windus Immunsystem wenigstens wieder in Gang zu bekommen. Sie schaute sich unter anderem auch den Huf von Windus an. Sie sagte mir dass sie eine Frau in Österreich kenne, die schon mehreren aus ihrem Kundenkreis bei Hufproblemen geholfen habe.

So kam ich zu Frau Haerpfer-Horn. Ihr beschrieb ich am Telefon genau Windus Problem.
Sie sagte mir sofort, dass sie sicher sei das noch nicht der gesamte Eiter aus dem Huf raus sei. Sie empfahl mir Wickel zu machen aus reinem Leinen und gestrickter reiner Schurwolle.
Das Leinen wird in heißes Wasser gelegt, danach um den Huf gewickelt. Darüber wird die gestrickte reine Schurrwolle gewickelt und mit einer Schnur im Bereich der Fesselbeuge vorsichtig befestigt
Frau Haerpfer-Horn schickte mir zwei verschiedene Öle.
Wie Frau Haerpfer-Horn beschrieben hatte, machte ich die Wickel an 10
aufeinanderfolgenden Tagen. Ich machte immer 4-5 Durchgänge nacheinander, je 10
Minuten
Nachdem ich drei Tage gewickelt habe öffnete sich der rechte Ballen (kleiner Riss) und Eiter trat aus, nach fünf Tagen öffhete sich der linke Ba1len
Dies geschah absolut schmerzfrei für Windus. Es tat ihm offensichtlich sogar gut, da er mich wieder bereitwillig an den kranken Huf gehen ließ, vorher war dies nicht besonders einfach.
Durch die Öle wurde u.a. der Hufwachstum so stark angeregt, dass sich nach drei Tagen aus dem gesamten Fleisch Horn entwickelt hatte und ich, anstatt der Hufverbände, nur einen leichten luftdurchlässigen Gazeverband anlegte.
Die Wickel machte ich die darauffolgenden Wochen noch jedes Wochenende.
Am 02.09.2003 war der Huf so gut nachgewachsen dass wir die Eisen wieder abnehmen
konnten.
Am 13.09.2003 war Windus absolut lahrnfrei und konnte wieder in seinen Laufstall im
Bergischen.
Vom 21.02.2003 bis 29.07.2003 also über 5 Monate habe ich mit den herkömmlichen Methoden versucht Windus zu behandeln.
In seinem gesamten rechten Huf hatten sich Bakterien festgesetzt, welche so tief saßen, dass dort kein Tierarzt oder Schmied hätte schneiden können. Es hätte sich immer wieder Eiter entwickelt., so dass Windus dies nicht überlebt hätte.
Mit den Wickeln ist der gesamte Eiter aus dem Huf gelagt. Es war schmerzfrei für ihn und es entstanden nur kleine Öffnungen, so dass keine Hufverbände nötig waren und genug Luft an den Huf kommen konnte. Er konnte hiermit sogar auf die Wiese.
Ein Schneiden in den Huf wäre nicht nötig gewesen. Die kleinen Öffiiungen (Kanäle), die durch die Wickel entstehen wachsen schnell wieder zu, somit ist der Heilungsprozess viel kürzer, als wenn man ein Loch in den Huf schneidet.
Die Behandlung mit den Wickeln und den Ölen erfolgte ab dem 29.07.2003 Am 02.09.2003 also nur 35 Tage später war der Huf bereits wieder so stabil, dass er ohne Eisen laufen konnte.


Hätte ich früher von dieser einfachen Methode gewusst, hätte ich Windus viele Schmerzen ersparen können. (In der Klinik benötigte nmn fünf Mann zum Verbandweehsel.) Außerdem hätte ich mir einige Tierarztkosten sparen können (4975,- Euro) ohne die Kosten für den Schmied, Heilpraktiker oder die Boxenmiete in Köln mitein zu berechnen.


Durch die Erfahrungen die ich mit Windus gemacht habe, habe ich festgestellt, dass die Schulmedizin nicht immer der bessere Weg ist. Ich selbst habe wenig an alternative Heilmethoden geglaubt, bin aber durch Windus eines Besseren belehrt worden. Ich bin nur froh, dass ich noch rechtzeitig von Frau Haepfer-Horn und ihrem Spezialwissen über Hufe erfahren habe

.
Dies war nur ein kurzer Abriss, über dass was Windus im Jahre 2003 durchgemacht hat. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
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Ich hoffe, dass Sie dafür Verständnis haben, dass die Namen der Kunden  aus Gründen des Datenschutzes nicht genannt werden. Wenn Sie mit der Pferdebesitzerin persönlich sprechen wollen,

ersuche ich um eine e-mail  haerpfer@ecus.net  mit Nennung Ihres Namens, Adresse und Telefonnummer.

Danke.

 

 

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