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Am Anfang dieses Prozesses steht ein Fragezeichen - woher soll man wissen, dass eine solchiger Prozess da ist? SIE merken noch lange nichts davon, weil Ihr Pferd zwar schon anzeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist - aber es zeigt dies durch gewisse Veränderungen im Gesamtorganismus, in der Regel lange bevor es zu lahmen beginnt.
"Frau Haerpfer, ich sag es ganz ehrlich, ich hab nicht so wirklich an einen Eiterherd im Huf geglaubt, da das Pferd lahmfrei ist und der Huf absolut symmetrisch (auch die Ballen) ist und bis auf den kleinen "Hornspalt", der aber nie weiter wuchs oder Probleme machte, unauffällig".
Heute früh hatte meine Stute eine riesige Beule entlang des Kronrandes.
Einen Eiterherd im Huf nicht zu erkennen, dazu bedarf es keiner Schwierigkeiten. Man sieht ihn ja nicht - aber man kann erkennen, wenn man sich selbst nicht zu gut ist, um auf das effektivste Hilfsmittel, das zur Verfügung steht, noch dazu ohne finanziellen Aufwand und ohne Risiko, zurückzugreifen: den heissen "Wickel":
2 Stück Stoff und heissem Wasser
genüben, um überprüfen zu können, ob Eiter im Huf ist. Hier wird der ominöse "Wickel" sozusagen diagnostisch eingesetzt und er irrt sich nie. In Anbetracht des Umstandes, dass diese heissen Wickel dem Pferd nicht nur nicht schaden, sondern ihm geradezu Wonnen bereitetn- es kommt zu einer völligen Muskelentspannung - ist es vom Zeitaufwand (15 Minuten am Tag) durchaus zu vertreten, ihm einige Tage hintereinander diese Wickel zu gönnen.
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