Eine Freundin, genaugenommen die Mutter meines zweiten Mitarbeiters, hat mir in einer
sehr dunklen Stunde diese Zeilen geschickt. Sie haben mir unendlich viel geholfen und helfen immer noch.
Ich weiß nicht, wer sie geschrieben hat, aber sollte jener dies hier lesen, dann möge er meinen Dank dafür akzeptieren und meine Entschuldigung, diese Zeilen hier hereingenommen zu haben, als Trost für Viele.
Die Regenbogenbrücke
Es gibt in der Ewigkeit einen Ort, den man die Regenbogenbrücke nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das man innig geliebt hat und für das man alles getan
hat, dann begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke. Dort gibt es Wiesen
und Hügel für all unsere unersetzlichen Freunde, damit sie dort laufen und
zusammen spielen können. Es gibt dort Futter und Wasser und Sonnenschein
und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden. Alle Tiere, die einmal krank
und alt waren, sind wieder gesund und vital. Die, die verletzt oder schwach
waren, sind wieder heil und stark, so, wie wir uns an sie in unseren Träumen
erinnen, wenn die Zeit vergeht.
Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen bisschen: sie
vermissen jemanden bestimmten, jemanden, den sie zurückgelassen haben.
Sie laufen und spielen, aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich
unterbricht und in die Ferne schaut. Die hellen Augen sind aufmerksam, der
Körper ist unruhig. Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt
förmlich über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.
Noch bist DU ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn du und dein Freund
sich endlich treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und du siehst wieder in seine Augen, die du lange nicht mehr gesehen hast, die du aber niemals aus
deinem Herzen gelassen hast.
Und dann geht ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke.