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ntweder Sie behalten Ihre ILLUSIONEN oder Sie behalten Ihr PFERD - Viele Auswahlmöglichkeiten haben Sie da leider nicht. |
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Ich spreche von Illusionen über das vorhandene "theoretische" Wissen von "Huffachleuten" - staatlich geprüft, studiert oder selbst ernannt. Niemand will sie Ihnen wegnehmen - nur überprüfen sollten Sie, wem Sie das Pferd und seine Füsse samt deren Bearbeitung anvertrauen.
Ich habe unten angeführte Frage über 14 Tage lang gestellt und ich weiss, dass Huffachleute sie auch gelesen haben - natürlich nur wenige, "Fachleute" rund um den Huf haben natürlich sehr viel zu arbeiten und somit etwas Besseres zu tun, als die Homepage einer Minimaus zu lesen, auf der Equitana aber waren sicher ein paar "zugegen".
Ich bin mir deshalb ziemlich sicher, dass man hier ruhig statistische Prinzipien anwenden kann. Man schliesst vom Verhalten weniger auf das Verhalten vieler,
Das war die Frage: |
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arum mir diese Frage soviel wert war?
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Sie war mir so viel wert (und für mich ist das wirklich viel Geld), weil soviel davon abhängt. Man muss nicht zusehen müssen, wie sein Pferd ruiniert wird. Man kann es verhindern. Verhindern kann man es aber nur, wenn man sich ein wenig damit auseinandersetzt. Wenn jemand das Glück hat und ein Pferd mit gesunden Hufen hat, ist die Frage vielleicht nicht so wichtig. Wenn man als Pferdebesitzer dieses Glück nicht hat, dann sollte man überdenken, wem man die Gesundheit der Hufe und damit die Gesundheit des Pferdes anvertraut hat. Und man sollte grundsätzlich wissen, wovon die Rede ist, wenn sich Fachleute dieser Hufe annehmen und hinterfragen, ob die Fachleute es selbst wissen. |
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Der nicht vertretbare und nicht zu tolerierende und nicht zu verantwortende Fehler auf diesem Bildausschnitt liegt in dem Satz:
"Das Hufbein (...)umgeben von der stark durchbluteten Huflederhaut"
Das, was da so als "stark durchblutete Huflederhaut" die das Hufbein "im Anschnitt" umgibt, bezeichnet wird, ist
a) die BEINHAUT des Hufbeins und nicht die Lederhaut, weil diese den gesamten Huf umschliesst (als "Haut" genaugenommen das ganze Pferd und nicht nur einen Knochen)
und b) bei einem toten Pferd wird wohl kaum etwas stark durchblutet sein. Das ist nicht gut möglich
(Punkt 2 ist insofern wichtig, weil er zeigt, wie Pferdebesitzer - von wem auch immer - intelligenzmässig eingeschätzt werden.) |
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JEDER, der sich den Hufen Ihres Pferdes auch nur nähert (mit der Absicht an diesen herumzuschneiden) MUSS wissen WO die HUFLEDERHAUT IST weil ALLES rund um den Huf hat mit der Huflederhaut zu tun hat. Nichts passiert ohne sie. Der Zustand der Huflederhaut entscheidet, ob Ihr Pferd laufen kann oder nicht laufen kann, ob es gesunde Hufe hat oder keine gesunden Hufe hat. Alle Hufprobleme hängen mit der Huflederhaut zusammen. Huflederhautentzündungen sind an der Tagesordnung.Hufgeschwüre bzw. Hufabszesse bilden sich in der Huflederhaut, die Hufrehe ist eine Erkrankung der Huflederhaut. Das Hufwachstum hängt von der Huflederhaut ab. Die so viel theoretisch beanspruchte HUFMECHANIK hängt mit der Huflederhaut zusammen Es ist die HUFLEDERHAUT, die verletzt wird, wenns beim Huf"ausschneiden" blutet - es ist die HUFLEDERHAUT, die geprellt wird, wenn ZUVIEL Horn weggeschnitten wird. Es ist die HUFLEDERHAUT, die gezerrt wird, wenn das Pferd falsch "GESTELLT" wird.
Die einzige Gruppe von Menschen rund ums Pferd, die es nicht wissen MÜSSEN - das sind die Pferdebesitzer - aber ich würde dringend anraten, sich damit ein wenig auseinanderzusetzen - um nicht Opfer eines offensichtlichen Mankos im Bewusstsein der Fachleute zu werden. siehe dazu u.a.: Blick IN den Huf
Sie dürfen mir glauben: es gibt quadratkilometerlange Abhandlungen über die Frage, ab WANN bzw. ab welcher SCHICHT die Beinhaut des Hufbeins als LEDERHAUT zu betrachten ist und AB WELCHEM Punkt als BEINHAUT - mit allen Auswirkungen für den - wie auf der Darstellung so prächtig ersichtlich - umgebenden Knochen und ab welchem Punkt sie weder das eine noch das andere ist.
Dieie Frage selbst, nämlich WAS und WO die Huflederhaut überhaupt IST, wird seit Jahrhunderten und Jahrtausenden als beantwortet angesehen. Ich korrigiere: WURDE als beantwortet angesehen.
JEDER, der irgendwie auch nur entfernt den leisesten Anspruch auf "Fachwissen" den Huf und das Pferd betreffend, erhebt, der MUSS diese Grundkenntnisse HABEN - dies betrifft die Tierärzte*) genauso wie jeden, nach wem immer ausgebildeten Hufbearbeiter .
*)Ich kann Ihnen aber ehrenwörtlich versichern, dass die Tierärzte, die ich kenne, sich mit der Frage nicht so intensiv auseinandergesetzt hatben ob und ab wann die Huflederhaut das Periost (d.h.die Beinhaut) des Hufbeins bildet und wo sie dies eindeutig nicht mehr tut - dort nämlich, wo sie als Untergrund die Hufknorpeln hat - eine TÄ hat auf meine Frage danach locker lässig erklärt, auf der Huforthopädie einer österreichischen Uni-Klinik liegt eines der Standardwerke ausschliesslich zum Zweck, um die Putzfrauen zu testen, wie gut sie Staub wischen.
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Sie dürfen mich ruhig steinigen oder mir sonstwas Unnettes antun - je länger ich mich mit der Materie befasse, umso mehr verdichtet sich die Wolke eines ungeheuren Gedankens in meinem Kopf: kann es sein, dass die Mehrzahl der sogenannten Spezialisten wirklich nicht mehr wissen, dass die Huflederhaut genaugenommen sowohl Beinhaut, als auch Knorpelhaut, als auch Haut ist, weil sie nichts anderes ist als eben die Haut?
Auf der anderen Seite kann ich mir nicht erklären, wie ein Tierarzt eben genau diese Huflederhaut kaltlächelnd (im übertragenen Sinne) weg- bzw. durchschneidet, ohne Rücksicht darauf, dass sowohl Knochen, wie auch Knorpel von genau dieser Haut ernährt werden und von deren Intaktsein abhängen - ist dieser Ernährung nicht mehr gegeben, stirbt sowohl Knochen als auch Knorpel mit der Zeit ab (wenns soweit ist, ist das Pferd schon längst nicht mehr beim schneidenden TA, sondern beim Spezialisten - oder in einer Klinik - in Behandlung, wo man nur in den seltensten Fällen hier einen Zusammenhang sieht - mir ist zuminderst diesbezüglich nichts bekannt).
Aber erklären kann ich mir schon viel - schon lange nicht mehr.
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