Hufschäden und Hufbearbeitung. Ein dokumentierter Zusammenhang.

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Unprofessionell. Unverantwortlich. Unverzeihlich.

oder

Eine einzige falsche Hufbearbeitung kann der Grund dafür sein,

dass das Pferd lange vor seiner Zeit von dieser Erde geht...

 

 

 

6.4.2009: Neuer Hufschmied war da - sollte eigentlich nur Poetika hinten die Eisen runter nehmen. Hat aber auch gleich bei Passi hinten ausgeschnitten und somit auch den "Eiterherd".

 

 

 

 

Ich weiss nicht, wie die Gesetzeslage heute ist, aber vor nicht einmal 50 Jahren galt ein derartig böser Fehler in der Hufbearbeitung nicht einmal mehr als Kunstfehler, sondern als grob fahrlässige und damit strafbare Handlung, für die keine Haftpflichtversicherung eines Schmiedes aufgekommen ist.  Er musste demnach mit seinem Privatvermögen bei Schadenersatzklagen haften. Kein Pferd übersteht diese Art des Ausschneidens einer sogenannten "Steingalle"  oder eines "Hornfleckes" (der/die sie in diesem Falle noch dazu nicht war) ohne lebensbedrohende und schlussendlich lebensbeendende Hufschäden.

 

Wenn man sich den Ablauf noch einmal zusammenfassend vor Augen führt: zuerst hatte Passionate eine Vereiterung im Zell- und Bindegewebe des Strahlpolsters, der mit dem Saumband des Hufes in unmittelbarem Zusammenhang steht. Diese Vereiterung, also Zersetzung des Gewebes, bestand sicher schon seit längerer Zeit. Frau Raiger, die Besitzerin des Pferdes, hat mithilfe des heissen Wickels auf einfachste und schonendste Weise die zersetzen Partikelchen "herausgezogen" - und dies im Bereich des Saumbands oberhalb des Trachtenbereichs, die einzig mögliche Art, wie man den Eiter aus einem Hufe ziehen kann ohne gleichzeitig eine neue Vereiterung herbeizuführen.

 

Der Grund für diese Eiterung war unter Umständen in der langen und weichen Fesselung von Passsionate zu suchen. Durch diesen anatomischen Fehler - wenn man es so nennen will - kommt es automatisch zu einer Mehrbelastung des hinteren Hufbereichs und damit zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Quetschungen und Zerrungen der darunter liegenden Huflederhaut, durch eine kleine Verletzung sind Bakterien dazugekommen - eine von vielen Möglichkeiten, warum Hufe vereitern.

 

WAS diesen Hufschmied dazu veranlasste, das gesamte Sohlenhorn - bitte das erste Foto genau anzusehen, also sozusagen dreidimenional - wegzunehmen und was er sich auch noch dabei dachte, das werden wir wohl nie erfahren. SICHER ist jedoch, dass dieses Ausschneiden zum kompletten Zerstörung des Hufes geführt hätte, hätte Frau Raiger nicht zufällig gerade das

 

ECUS- Spezialöl XXX

und das

ECUS- Spezialöl zur Stärkung empfindlicher Hufsohlen

 

 

eingesetzt - die, wie das zweite Foto zeigt - eben genau dies erfolgreich verhindert haben. Tierarztkosten sind im Übrigen keine angefallen...

 

Das Foto von der fast gänzlich wiederhergestellten Hufsohle ist am 13. April 2009 gemacht worden.

 

 

 

 

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20.April 2009:

Ich wollte ihnen einmal Danke sagen. Vielen Herzlichen Dank für alles was sie für mich und meine Pferde bisher gemacht haben! Ohne Sie würde es Passi entweder gar nicht mehr geben oder nicht so gut gehen. Durch ihre Öle kann sie wieder gehen, ihr Huf ist nach Monaten!! wieder gewachsen und das Loch heilt - meiner Meinung nach - sehr gut. Danke dafür!! Wann immer jemand Probleme mit den Hufen seines Pferdes haben sollte, werde ich sie gerne weiterempfehlen. Danach liegt es an den "Menschen" daran zu glauben...

Raiger, Maria

Ich hoffe, man verzeiht mir, aber ab und an tun solche Worte ausnehmend gut....

 

 

 

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